Klares Signal für mehr Sicherheit
Herford. Die Kreispolizeibehörde Herford reagiert entschlossen auf veränderte Sicherheitslagen in der Region und setzt im kommenden Jahr einen klaren Schwerpunkt: die Bekämpfung der Clan-Kriminalität. Nach einer umfassenden Sicherheitsanalyse zieht die Behörde unter Leitung des neugewählten Landrates damit die richtigen Konsequenzen aus jüngsten Entwicklungen, die im Kreis Herford für Verunsicherung gesorgt haben.
In der Vergangenheit kam es wiederholt zu teils massiven Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Netzwerken, die auch im öffentlichen Raum ausgetragen wurden. Körperverletzungen bis hin zu versuchten Tötungsdelikten, teilweise unter Einsatz gefährlicher Werkzeuge oder Waffen, zeigen die Brisanz der Lage. Dass die Polizei hier entschieden handelt, ist ein wichtiges und notwendiges Signal an die Bevölkerung.
Kriminelle Migranten-Netzwerke zerschlagen!
Besonders zu begrüßen ist der ganzheitliche Ansatz des neuen Konzepts. Unter der Federführung der Polizei sollen gemeinsam mit Ordnungsbehörden und dem Zoll ressortübergreifende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Ziel ist es, die oft patriarchalisch-hierarchisch organisierten Strukturen dieser Migranten-Netzwerke nachhaltig zu zerschlagen und ihre kriminellen Aktivitäten wirksam einzudämmen.
Landrat Mirco Schmidt (CDU) und Polizeidirektor Christian Lübke informierten den Polizeibeirat frühzeitig über die geplanten Schritte. Das unterstreicht Transparenz und den politischen Rückhalt für eine konsequente Sicherheitsstrategie. Die Entscheidung der Kreispolizeibehörde zeigt: Der Staat schaut nicht weg, sondern handelt – koordiniert, entschlossen und zum Schutz der Menschen im Kreis Herford.

