Seit langen Jahren – im Grunde schon seit der Weimarer Republik – versuchen linke Parteien z.B. SPD und KPD, sämtliche religiöse und insbesondere christliche Ausrichtungen und Begriff aus dem öffentlichen Raum zu tilgen.
Was andernorts offen ideologisch begründet wird, soll jetzt in Löhne unter dem Mantel eines zweckmäßigen Pragmatismus‘ durchgetrickst werden.
Der Plan: >EVANGELISCH< streichen / Inhalte angeblich „nicht betroffen“
Aktuell bemühen sich bestimmte politische Kräfte im Rat der Stadt Löhne, die >evangelischen Grundschulen< dauerhaft umzubenennen.
Ziel ist es, jeden christlichen oder evangelischen Bezug aus den Schultiteln ersatzlos zu löschen. Dabei wird behauptet, diese Umbenennung bringe überhaupt keine inhaltliche Veränderung mit sich.
Als Vorwand die Behauptung, erst dann könnten auch „nicht-evangelische“ Schulleitungen installiert werden.
Das ist irreführend: Auch bislang war die Bestellung nicht-evangelischer Schulleitungen auf Zeit möglich. – Dies wurde auch gemacht, möglicherweise mit geringen finanziellen Einbußen für die Leiter.
Der Ratsbeschluss vom 17. Dezember: Klar – und doch missachtet
Am 17. Dezember 2025 sprach sich eine Mehrheit des Rates ausdrücklich für die Beibehaltung der bestehenden Bezeichnungen der evangelischen Grundschulen aus. Der Antrag zur Umwandlung wurde abgelehnt. Damit wurde der politische Wille des Löhner Rates eindeutig dokumentiert.
Lediglich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die kommunistische Ex-SED, die sich heute Die Linke nennt, beharrten darauf, den Begriff „evangelisch“ ersatzlos zu streichen.

Die Methode: Druck – Täuschung – Zeitnot
Seit Anfang Januar kursieren nun einige Schreiben – unter anderem an den Grundschulen Löhne-Bahnhof und Obernbeck – die das Ziel haben, Eltern – auch mit FAKE-NEWS – unter Druck zu setzen.
Vertreter von Schulpflegschaften fordern die Eltern auf, die Streichung des Begriffs „evangelisch“ zu unterstützen.
Dabei wird behauptet: „Der Schulträger der Stadt Löhne möchte zum 1.2.2026 bei der Bezirksregierung Detmold einen Antrag zur Umwandlung der Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen stellen.“

Unerwähnt bleibt, dass der Stadtrat genau das Gegenteil beschlossen hat!
Die Behauptung der Schulpflegschaftspersonen ist objektiv unzutreffend und erweckt den schalen Beigeschmack einer manipulativen Nacht-und-Nebel-Aktion – zusätzlich verschärft durch vorgetäuschten Zeitdruck.

Adressat dieser angeblichen Eilmaßnahme ist die städtische Amtsleiterin Frau Silke Blutte. Bei ihr müssten die Anträge, so die Autoren, bis 16. Januar vorliegen, um dann die die Bezirksregierung Detmold einschalten zu können.
Ein weiterer Versuch, Fakten zu schaffen, obwohl der Rat gegenteilig entschieden hat.
Besonders problematisch:
Die Verursacher dieses Schreiben hintergehen den Stadtrat und sehen ihn nicht als legitimierte Vertretung der Stadt:
Das Wollen der SPD schein wohl bedeutungsvoller zu sein. Die Verwaltung als verlängerter Arm einer Partei?
Das hatten wir schon zweimal in Deutschland!
Demokratisch fragwürdig: Zustimmung – ohne alternative Möglichkeit
Spannend ist ferner: Den Eltern wird ein Formblatt vorgelegt, das ausschließlich die Möglichkeit der Zustimmung vorsieht. –
Ein ablehnendes Votum? Nicht vorgesehen!
Wie schon damals – zwischen 1933 und 1989.
Unterschrieben werden soll bis zum 14. Januar.
Das ist kein Dialog, das ist Druck und Manipulation. Demokratische Mitwirkung sieht anders aus.
Offene Fragen – dringender Klärungsbedarf
Diese Posse wirft zentrale Fragen auf, die umgehend beantwortet werden müssen:

- Welche Rolle spielen die amtierenden Grundschulleitungen bei dieser Aktion? Wer hat sie instruiert?
- Welche Verantwortung tragen der Bürgermeister Christian Antl (in Personalunion SPD-Stadtverbandsvorsitzender) und sein Schuldezernent Matthias Dödig – ebenfalls SPD-Genosse?
- Wer ist dafür verantwortlich, dass mit administrativen Tricks ein gültiger Ratsbeschluss unterlaufen und ins Gegenteil verkehrt werden soll?
Fazit
Was in Löhne geschieht, ist keine harmlose >Um-Etikettierung<. Es ist der Versuch, einen klaren demokratischen Beschluss durch parteipolitische Einflussnahme, selektive Information und künstlichen Zeitdruck aufzulösen.
Den Schulen soll der christliche Bezug – ihre religiöse Seele genommen werden.
Wer so handelt, beschädigt Vertrauen – in die Stadt, in die Schulen und in der kommunalen Demokratie.

