Beim Pro-Kopf-Einkommen: Löhne bleibt Schlusslicht
Löhne. Die Einkommen in Löhne steigen ein wenig – doch für mehr als einen Achtungserfolg reicht es nicht. Mit durchschnittlich 27.639 Euro verfügbarem Jahreseinkommen pro Kopf haben die Löhner zwar etwas mehr Geld zur Verfügung als im Vorjahr, bleiben im Kreis Herford aber weiterhin auf dem letzten Platz. Auch im landesweiten Vergleich reicht es nur für Rang 276 von 396 Kommunen.
Während Nachbarstädte deutlich besser abschneiden, wird der Abstand immer offensichtlicher: Bünde überschreitet als einzige Kommune im Kreis die Marke von 30.000 Euro, Bad Oeynhausen liegt mit über 31.000 Euro sogar landesweit weit vorne. Löhne hingegen verharrt im unteren Drittel – seit Jahren.
Löhne … weiterhin auf dem letzten Platz
Diese Entwicklung ist kein Zufall. Die jahrzehntelange politische Dominanz der SPD in der Werrestadt hat es offenkundig nicht geschafft, nachhaltige wirtschaftliche Impulse zu setzen oder besser bezahlte Arbeitsplätze in ausreichender Zahl zu schaffen. Löhne fällt immer mehr strukturell zurück.
Die jahrzehntelange Dominanz der SPD hinterlässt ihre Spuren
Der Befund ist ernüchternd: Mehr Geld auf dem Papier, aber weiterhin wenig Kaufkraft im Vergleich. Wer Löhne aus dem Einkommens-Keller holen will, muss mehr liefern als kosmetische Fortschritte – und vor allem politische Verantwortung für das dauerhafte Schlusslicht übernehmen. [kithemenfoto]

