Donnerstag, Januar 8, 2026
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Polizeilicher Großeinsatz: Klinikum Bielefeld abgesperrt

Bielefeld. Ein Drohanruf hat am Dienstag-Nachmittag einen umfangreichen Polizeieinsatz am Klinikum Bielefeld-Mitte an der Teutoburger Straße ausgelöst. Mehrere Streifenwagen, bewaffnete Einsatzkräfte und Absperrmaßnahmen prägten über Stunden das Bild rund um eines der wichtigsten Krankenhäuser der Stadt – obwohl nach Angaben der Polizei keinerlei konkrete Gefahrenhinweise vorlagen.

Der Anruf ging gegen 14.30 Uhr ein. Über Hintergründe oder eine mögliche Motivation des Anrufers kann die Polizei bislang nichts sagen. Die Polizeisprecherin erklärte, es habe vor Ort keine konkreten Anzeichen gegeben. Dennoch wurde das Gelände großräumig gesichert, Termine wurden verschoben, Patientinnen und Patienten verunsichert.

Polizei versucht zu beruhigen: Bedrohung = „landesweites Muster“

Zwar betont die Polizei, man nehme jede Drohung ernst, gleichzeitig mahnt sie zur Ruhe. Der Klinikbetrieb lief zwar weiter, auch die Notaufnahme blieb geöffnet. Dennoch bedeutete der Einsatz Stress für Personal, Patientinnen und Patienten – und band erhebliche Sicherheitsressourcen. Ressourcen, die an anderer Stelle möglicherweise dringender gebraucht worden wären.

Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich um eine Drohungsform, die zuletzt landesweit häufiger auftrat, etwa an Schulen. In manchen Fällen erwiesen sich diese Hinweise im Nachhinein als haltlos. [themenbildki]

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