Donnerstag, Januar 8, 2026
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Tödliche Tragödie: Zwei 18-Jährige Böller-Bastler sterben in Silvesternacht

Bielefeld. Zwei 18-jährige junge Männer kamen in der Silvesternacht zum 31. Dezember 2025 in Bielefeld bei separaten Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben. Beide erlitten schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen, als Rohrböller explodierten. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus und bestätigt Zeugenaussagen zu den Vorfällen.

Erster Unfall in Baumheide

Gegen 23:27 Uhr explodierte auf einem Spielplatz nahe der Realschule am Schlehenweg in Baumheide ein selbstgebauter Rohrböller direkt vor dem Gesicht des 18-Jährigen. Der Jugendliche hatte das Rohr mit Sprengmitteln aus Silvesterraketen und Böllern gefüllt. Rettungskräfte und ein Notarzt versuchten vergeblich, ihn vor Ort zu reanimieren; der Tod wurde dort festgestellt.

Zweiter Unfall in Brake

Kurz nach Mitternacht ereignete sich im Stadtteil Brake am Norderneyweg ein weiterer tödlicher Vorfall. Auch hier zündete ein 18-Jähriger einen selbstgebauten Sprengsatz, der schwere Kopfverletzungen verursachte. Rettungskräfte transportierten den Verletzten ins Krankenhaus, wo Reanimationsversuche scheiterten.

Warnung vor Pyrotechnik-Basteln

Die Fälle unterstreichen die extreme Gefährlichkeit illegaler Rohrböller und Kugelbomben, die oft aus zugelassenen Feuerwerken umgebaut werden. Solche Konstruktionen können zu Amputationen oder Tod führen, wie vergangene Silvesterunfälle zeigen. Die Polizei und Feuerwehr mahnen eindringlich vor dem Umgang mit selbstgebauter Pyrotechnik

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